
Lebenslauf

Eberhard Klemmstein studierte Bratsche an der HfM in Berlin bei Prof. Emil Seiler und vervollkommnete seine Studien bei Prof. Takis Ktenaveas. 1964 gründete er das Reger Quartett, mir dem ihn Konzertreisen in alle Welt führten, und das mit zahlreichen Rundfunkaufnahmen, Schallplatten und 2 Fernsehproduktionen auf sich aufmerksam machte. Später wirkte er in verschiedenen Orchestern mit, wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, der Deutschen Oper Berlin und dem Studio Orchester Berlin.
1975 begann er eine solistische Tätigkeit (Konzerte, Rundfunkaufnahmen, CD Produktionen) und gründete 1985 das Marteau Ensemble, eine auf Kammermusik in größeren Besetzungen spezialisierte Gruppe und unternahm Konzertreisen in Deutschland, Russland, Irland, Kanada und den USA. Das Ensemble ist mit Aufnahmen beim Bayerischen Rundfunk, bei Radio Bremen und der Canadian Broadcasting Corporation vertreten, sowie mit CDs beim Label „Ambitus".
Von 1979 bis 2008 leitete er das Erlanger Musikinstitut, an dem er z. Z. noch einen Lehrauftrag hat. Zahlreiche Kurse im In- und Ausland haben ihn als Pädagogen bekannt gemacht.
In den vergangenen Jahren ist Klemmstein immer stärker auch als Komponist in Erscheinung getreten. Kammermusik, Lieder, Sinfonik, Musik zu Stummfilmen gehören ebenso zu seinem Schaffen wie drei Opern, von denen bereits zwei uraufgeführt sind: „Alice im Konservenland" (Text W. P. Schnetz) am Stadttheater Fürth und „Der Achte Tag" am Markgrafentheater Erlangen.