L. v. Beethoven: Streichquintett C-Dur, op. 29 und Septett in Es-Dur, op. 20
Jessica Hartlieb/Alexander Klemmstein, Violine – Gabriele Stiehler/Anja Schaller, Viola – Tilmann Stiehler, Cello – Rolf Schamberger, Kontrabass – Stefanie Brunner, Klarinette – Anna Koch, Fagott – NN, Horn
Zwei Werke, ein Komponist – und doch zwei völlig unterschiedliche Welten: Dieses Programm stellt Beethovens Streichquintett C-Dur op. 29 und sein Septett Es-Dur op. 20 einander gegenüber.
Das Septett, entstanden um 1799, machte den jungen Beethoven in Wien schlagartig populär und zählt bis heute zu seinen meistgespielten Kammermusikwerken. Mit Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Cello und Kontrabass entsteht ein Klangbild von seltener Wärme – heiter, tänzerisch, voller Esprit und ganz der Tradition der Wiener Unterhaltungsmusik verpflichtet.
Ganz anders das Streichquintett op. 29: Beethovens einziges original für diese Besetzung geschriebenes Werk überrascht mit kühnen harmonischen Wendungen, dramatischen Ausbrüchen und einer Tiefe, die weit über die Erwartungen seiner Zeit hinausweist – ein Vorbote des späteren Beethoven.
So treffen an diesem Abend Leichtigkeit und Aufbruch aufeinander – ein Streifzug durch zwei Facetten eines der größten Komponisten der Musikgeschichte.
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